Bestattungshaus Müller

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Ihre Fragen - unsere Antworten


Ein Angehöriger ist im Haus gestorben.

Was muss ich tun ?

Wenn noch kein Arzt da war, verständigen Sie zuerst einen Arzt. Er wird die Totenscheine ausstellen. Außerdem verständigen Sie ein Bestattungsunternehmen.

Was kann ich tun ?

Sie können dem Verstorbenen behutsam die Augen schließen und die Hände falten. Hilfreiche Rituale sind die Uhr anhalten, eine Kerze anzünden ,das Fenster etwas öffnen oder den Spiegel verhängen. Bevor Sie das Bestattungsinstitut anrufen, nehmen Sie sich die Zeit um in Ruhe Abschied zu nehmen, zu beten oder einfach einen Augenblick Ihren Gedanken nachzugehen.

Wie viel kostet eine Bestattung ?

Nach Schätzung der Verbraucherschutzorganisation Aeternitas kostet in Deutschland eine durchschnittliche Bestattung etwa 4.500 bis 5.000 Euro.
Wir haben hier auf unserer Internetseite einen  Online Preiskalkulator 

Kann man auf eigenem Grund bestattet werden ?

Noch nicht. In Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht der Bestattung auf einem Friedhof. In manchen europäischen Ländern darf nach einer Verbrennung die Urne mitgenommen und nach eigenem Wunsch aufbewahrt oder begraben werden. In Sachsen ist dies noch nicht gestattet.

Der Verstorbene ist nicht in der Kirche gewesen. Kann ich eine kirchliche Bestattung wünschen ?

In jedem Fall ist der Wille des Verstorbenen zu achten und zu respektieren. In der Regel möchte jemand, der aus der Kirche ausgetreten ist, auch nicht kirchlich bestattet werden. Ausnahmen in seelsorgerlich begründeten Fällen sind möglich und liegen in der Verantwortung und dem Ermessen des einzelnen Pfarrers.

Was ist der Unterschied zwischen einer Urnenbestattung an Land und in der See ?

Die Seeurne besteht aus einem Granulat und muss sich nach wenigen Minuten im Wasser auflösen. Die Urne an Land sollte sich innerhalb der 20 - jährigen Ruhezeit / Ruhefrist in der Erde zersetzen.

Stimmt es, das Weiß früher die Farbe der Trauer war ?

Bis ins Mittelalter war weiß die Farbe der Trauer.1498 trug Königin Anna von Frankreich bei der Beerdigung ihres Gemahls, Karl der VIII, zum allerersten Mal schwarze statt weiße Trauergewänder.

Darf ich den Sarg oder die Urne selbst gestalten ?

Ja. Sie können zum Beispiel den Sarg bemalen oder bekleben, oder etwa ein Sargtuch batiken oder nähen. Auch die Urne können Sie gestalten: z.B. töpfern, aus Rattan flechten, bekleben, bemalen oder aus Holz drechseln.

Wie wird sicher gestellt, dass Totenaschen im Krematorium nicht verwechselt werden ?

Neben einer genauen Buchführung von der Anmeldung des Verstorbenen (ugs.Leiche), bis zum bestatten der Urne, wird jedem Sarg eine feuerfeste Schamottemarke mit eingelassener Nummer beigegeben, die die Asche zweifelsfrei kennzeichnet.

Kann ich sicher sein, dass in der Urne wirklich (nur) die Asche des Verstorbenen ist ?

Ja! Genau genommen ist in der Urne kaum Asche, sondern die Kalkreste aus den Knochen und Schlackenstoffe. Der Sarg, die Wäsche und evtl. Beigaben verbrennen vollständig. Sie können sicher sein, dass sich alle Reste des Einäscherungsvorgangs in der Urne befinden - und nur diese.

Was geschieht mit Gebeinen, die in der Ruhezeit noch nicht komplett verwest sind ?

Gebeine / Gebeinereste verbleiben entweder in der Erde im ehemaligen Grab oder werden an gesonderter Stelle am Friedhof in die Erde gebracht.

Was geschieht mit der Urne, nach der Bestattung in der Erde ?

Urnen, die in der Erde beigesetzt werden, müssen im allgemeinen biologisch abbaubar sein, so daß sich die Totenasche im Laufe der Ruhezeit mit dem Erdreich verbindet. Kommt beim neubelegen einer Grabstätte eine erhalten gebliebene Urne zum Vorschein, wird die Asche üblicherweise auf einem Gemeinschaftsfeld / Urnengemeinschaft verstreut oder wieder in die Erde eingebracht.

Wer trägt die Kosten einer Bestattung, wenn keine näheren Angehörigen aufzufinden sind oder diese kein Geld dafür haben ?

Angehörige sind verpflichtet einen Verstorbenen zu bestatten und können dafür Bestattungskostenbeihilfe im Landratsamt beantragen. Sollten keine Angehörigen auffindbar sein, veranlasst das Ordnungsamt des Sterbeortes die Bestattung.

Was bedeutet das Wort Pietät ?

Stammt ursprünglich aus der Antike und besitzt viele Bedeutungen, die alle unter "das Pflichtbewusste Benehmen gegenüber Menschen und Göttern" zusammengefasst werden können, also z.B. Demut, väterliche Liebe und Vaterlandsliebe. Ist auch mit dem lat. Pietas verwandt.

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Viele Grüße
www.gute-bestatter.de PDF www.aeternitas.de